Boulevard

Susanne Gietl am 14.09.2014
© Esra Rotthoff
© Esra Rotthoff

Sand, Wut, Imponiergehabe, Schweiß, Männer. Sebastian Nüblings „FALLEN“ findet bei Wind und Wetter auf dem Vorplatz des Maxim Gorki Theaters statt. Es ist eben ein Stück für echte Männer. 

Jan Fischer am 13.09.2014
Bild: © Berlin Verlag
Bild: © Berlin Verlag

Dana Spiottas hochgelobter Roman „Stone Arabia“ liegt nun auch auf Deutsch vor: „Glorreiche Tage“ ‑ so der deutsche Titel ‑ erzählt die Geschichte eines Musikers, dessen letzte Zuflucht das Gesamtkunstwerk ist. 

Inge Pett am 13.09.2014
Installation Sandonis © Botschaft von Spanien
Installation Sandonis © Botschaft von Spanien
Mariaes, Maria Gomar © Botschaft von Spanien
Mariaes, Maria Gomar © Botschaft von Spanien
Vernissage © Botschaft von Spanien
Vernissage © Botschaft von Spanien
Installation, María León © Botschaft von Spanien
Installation, María León © Botschaft von Spanien
El Culto, Video, Alby Álamo © Botschaft von Spanien
El Culto, Video, Alby Álamo © Botschaft von Spanien

„Dieses Amulett soll den Spaniern Glück bringen“. Unter großem Applaus überreichte Patricia Sandonis es bei der Vernissage von „Back To The Future“ am 9. September an Pilar Lleo, Kulturattaché der Botschaft von Spanien.

Katrin Schielke am 12.09.2014
Plakat ilb Sunandini  Banerjee © ilb
Plakat ilb Sunandini Banerjee © ilb

Das internationale literaturfestival berlin wurde eingegongt durch die Musiker Liao Yiwu und Marcus Hagemann. Außerdem hielt der indische Autor Pankaj Mishra einen Vortrag zu „Europa und die neue Welt-Unordnung“. Die Veranstaltung geht noch bis zum 20. September.

Susanne Gietl am 11.09.2014
© Arno Declair
© Arno Declair

Die Verwüstung findet im Kopf statt: Falk Richters „Never Forever“ in der Berliner Schaubühne packt den Wahnsinn der heutigen Gesellschaft in ein Stück. Mit Hilfe von Nir de Volffs Tanzcompany „TOTAL BRUTAL“ erschafft Richter raue Realitäten.

Sebastian Urmoneit am 11.09.2014
Gewandhausorchester Leipzig, Dirigent Alan Gilbert, Solistin Gerhild Romberger - Foto: Christian Fanghänel
Gewandhausorchester Leipzig, Dirigent Alan Gilbert, Solistin Gerhild Romberger - Foto: Christian Fanghänel

Ist Mahlers Symphonik modern oder doch traditionell? Diese Frage stellte vorgestern eine denkwürdige Aufführung der Symphonie Nr. 3 d-Moll in der Berliner Philharmonie. Alan Gilbert gab mit dem Gewandhausorchester Leipzig eine Antwort.

Katrin Schielke am 10.09.2014
Anatolian Jazz orchestra (Ausschnitt) © Matthias Martin
Anatolian Jazz orchestra (Ausschnitt) © Matthias Martin

Das Anatolian Jazz Orchestra verbindet türkische Volksmusik mit zupackenden Sounds und Grooves einer Big Band – ein gelungener Dialog zwischen Musiktraditionen unterschiedlicher Herkunft.

Barbara Borek am 09.09.2014
Erich Mühsam, Foto Kaldenbach (Alfred Merges), Düsseldorf, 1928 © DHM, Berlin
Erich Mühsam, Foto Kaldenbach (Alfred Merges), Düsseldorf, 1928 © DHM, Berlin
Wochenzeitschrift Kain zur Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, Jahrgang 5 (1919), Redaktion und Verlag: Erich Mühsam, München, 21. Januar 1919 © DHM, Berlin
Wochenzeitschrift Kain zur Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, Jahrgang 5 (1919), Redaktion und Verlag: Erich Mühsam, München, 21. Januar 1919 © DHM, Berlin

Vor 80 Jahren wurde der Dichter Erich Mühsam im KZ Oranienburg erschlagen. Seine Schriften geben Einblick in eine vergangene Welt – als Bücher und online. Lesenswert bis heute!

Inge Pett am 08.09.2014
Sushi Workshop mit Hiroko Nakazawa © IP
Sushi Workshop mit Hiroko Nakazawa © IP
Kazari-Maki © Botschaft von Japan
Kazari-Maki © Botschaft von Japan
Kazari-Maki mit Rosenmuster © Botschaft von Japan
Kazari-Maki mit Rosenmuster © Botschaft von Japan
Sushi Workshop mit Hiroko Nakazawa © IP
Sushi Workshop mit Hiroko Nakazawa © IP

Flucht – das war der erste Impuls. Wie gut, ihn unterdrückt zu haben. Am 1. September hatte die Botschaft von Japan zum Sushi Workshop geladen. Ein Stück Lachs auf einem Reisbällchen platzieren? Kein Problem. Soweit die reichlich optimistische Selbsteinschätzung der Autorin.

Susanne Gietl am 07.09.2014
 © Arno Declair
© Arno Declair

Die Theaterbühne ist vollgestellt mit Fünfzigerjahre-Mobiliar. Im übergroßen Wohnzimmer stehen fünf Schauspieler, die gemeinsam 27 Rollen bestreiten. „Die Ehe der Maria Braun“ unter der Regie von Thomas Ostermeier wurde nach Berlin geholt. Die Filmvorlage von Rainer Werner Fassbinder ist unverkennbar.

Susanne Gietl am 06.09.2014
Kata Legrady: Mine (multicolor), 2009, C-Print auf Alu-Dibond, unter Plexiglas, 180 x 180 cm, Privatbesitz © Käthe Kollwitz-Museum
Kata Legrady: Mine (multicolor), 2009, C-Print auf Alu-Dibond, unter Plexiglas, 180 x 180 cm, Privatbesitz © Käthe Kollwitz-Museum

An dem Denkmal ihres Sohnes Peter arbeitete Käthe Kollwitz 18 Jahre lang. Mit 18 Jahren starb er an der Front. Als er sich freiwillig meldete, ließ sie ihn zu Gunsten seines freien Willens ziehen. Viele Kinder dienten dem Vaterland bis in den Tod hinein. Kata Legrady visualisiert das falsche, süße Versprechen auf schmerzhafte Art.

Susanne Gietl am 05.09.2014
© Cam Matheson
© Cam Matheson

Oh Berlin, Du bist so schräg und arm, laut und hektisch und doch kann man Dich nur lieben, für das was Du bist. Daniel Schraders Inszenierung von Franz Hessels „Heimliches Berlin“ spürt dem Berliner Lebensgefühl nach.

Katrin Schielke am 04.09.2014
Zweiundzwanzig Cover © mare Verlag
Zweiundzwanzig Cover © mare Verlag
Jean-Philippe Blondel (Ausschnitt) © Jean-Luc Paillé
Jean-Philippe Blondel (Ausschnitt) © Jean-Luc Paillé

Jean-Philipp Blondels kurzer autobiografischer Roman "Zweiundzwanzig" erzählt in knappen, eindringlichen Sätzen, wie es ist, mit zweiundzwanzig seine gesamte Familie zu verlieren. Ein Buch voller Poesie und Humor.

Susanne Gietl am 02.09.2014
© Guy Ferrandis
© Guy Ferrandis

180 Kilometer Radstrecke durch die Alpen, 42 Kilometer Laufstrecke und 8 Kilometer Schwimmstrecke durch den Ozean. Keine Distanzen, die man spielend mit dem Rollstuhl zurücklegt. In Nils Taverniers Sportdrama „Mit ganzer Kraft – Hürden gibt es nur im Kopf“ ist genau dies das Ziel des 17-jährigen Julien.

Susanne Gietl am 01.09.2014
Das Hinweisschild zur Ausstellung © Susanne Gietl
Das Hinweisschild zur Ausstellung © Susanne Gietl

Dass man Kunstwerke nicht berühren darf, ist nichts Neues, aber dass man sie nicht berühren will schon. Die Künstlerin Sarah Schönfeld kreierte eigens für die Berghain-Ausstellung „10“ ein sehr schönes, aber auch sehr ekelerregendes Objekt.

Susanne Gietl am 31.08.2014
© Eva Mohn
© Eva Mohn

21 Kompanien aus 14 Ländern, über 60 Vorstellungen, 15 Tage. Gestern ging das Festival „Tanz im August“ in der Volksbühne mit einer Aufführung des Cullberg Ballet-Stückes „Plateau Effect“ und einer knallbunten Guerilla-Aktion zu Ende.

Inge Pett am 30.08.2014
art value © IP
art value © IP

Was ist der Wert von Kunst? Sind hoch gehandelte Werke so viel wert, wie vielstellige Verkaufssummen es suggerieren? Gibt es überhaupt Parameter, um die Wertigkeit eines kreativen Produktes zu definieren?

Susanne Gietl am 29.08.2014
© Melanie Hoffmann
© Melanie Hoffmann

Was tut man nicht alles, um sich jung und erfolgreich zu fühlen? Damit der Blick in den Spiegel lohnt, gehen immer mehr Menschen ins Fitnessstudio. Ihre persönlichen Probleme im Gepäck versuchen sie durch den Sport zu vergessen. Genau dort setzt die Performance „The Stages of Staging” an.

Susanne Gietl am 28.08.2014
© Sergio Caddah
© Sergio Caddah

Magisch, surreal, bedrohlich. Der brasilianische Choreograph Marcelo Evelin überschreitet beim Festival „Tanz im August“ mit „Suddenly Everywhere is Black with People“ persönliche Grenzen.