Boulevard

Susanne Gietl am 02.09.2014
© Guy Ferrandis
© Guy Ferrandis

180 Kilometer Radstrecke durch die Alpen, 42 Kilometer Laufstrecke und 8 Kilometer Schwimmstrecke durch den Ozean. Das sind nicht die Distanzen, die man spielend mit dem Rollstuhl zurücklegt. In Nils Taverniers Sportdrama „Mit ganzer Kraft – Hürden gibt es nur im Kopf“ ist genau dies das Ziel des 17-jährigen Julien.

Susanne Gietl am 01.09.2014
Das Hinweisschild zur Ausstellung © Susanne Gietl
Das Hinweisschild zur Ausstellung © Susanne Gietl

Dass man Kunstwerke nicht berühren darf, ist nichts Neues, aber dass man sie nicht berühren will schon. Die Künstlerin Sarah Schönfeld kreierte eigens für die Berghain-Ausstellung „10“ ein sehr schönes, aber auch sehr ekelerregendes Objekt.

Susanne Gietl am 31.08.2014
© Eva Mohn
© Eva Mohn

21 Kompanien aus 14 Ländern, über 60 Vorstellungen, 15 Tage. Gestern ging das Festival „Tanz im August“ in der Volksbühne mit einer Aufführung des Cullberg Ballet-Stückes „Plateau Effect“ und einer knallbunten Guerilla-Aktion zu Ende.

Inge Pett am 30.08.2014
art value © IP
art value © IP

Was ist der Wert von Kunst? Sind hoch gehandelte Werke so viel wert, wie vielstellige Verkaufssummen es suggerieren? Gibt es überhaupt Parameter, um die Wertigkeit eines kreativen Produktes zu definieren?

Susanne Gietl am 29.08.2014
© Melanie Hoffmann
© Melanie Hoffmann

Was tut man nicht alles, um sich jung und erfolgreich zu fühlen? Damit der Blick in den Spiegel lohnt, gehen immer mehr Menschen ins Fitnessstudio. Ihre persönlichen Probleme im Gepäck versuchen sie durch den Sport zu vergessen. Genau dort setzt die Performance „The Stages of Staging” an.

Susanne Gietl am 28.08.2014
© Sergio Caddah
© Sergio Caddah

Magisch, surreal, bedrohlich. Der brasilianische Choreograph Marcelo Evelin überschreitet beim Festival „Tanz im August“ mit „Suddenly Everywhere is Black with People“ persönliche Grenzen.

Inge Pett am 27.08.2014
Fassade der Botschaft des Königsreichs Saudi-Arabien © IP
Fassade der Botschaft des Königsreichs Saudi-Arabien © IP

Was verbirgt sich hinter der filigranen Fassade aus arabischen Ornamenten, die so viel mehr verschleiert als freigibt? Doch am 25. August hieß es „Sesam öffne dich“.

Katrin Schielke am 26.08.2014
Cover © Hanser Verlag
Cover © Hanser Verlag

Anna Gavalda, Star der französischen Unterhaltungsliteratur, beschreibt in ihren Büchern meist Außenseiter. So auch Billie und Franck in „Nur wer fällt, lernt fliegen“. Unterhaltsam, aber ein bisschen flach geraten.

Katrin Schielke am 25.08.2014
SERAPHINE - Arbre de vie © Christian Schryve
SERAPHINE - Arbre de vie © Christian Schryve
Seraphine, Plakat der Ausstellung © Museum Senlis
Seraphine, Plakat der Ausstellung © Museum Senlis

Die Malerin Séraphine Louis arbeitete als Putzfrau, als der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde 1912 ihre Bilder entdeckte. Das Museum von Senlis, nördlich von Paris, widmet ihr eine kleine, aber imposante Ausstellung.

Inge Pett am 25.08.2014
S. E. Jorge Jurado © Botschaft von Ecuador
S. E. Jorge Jurado © Botschaft von Ecuador
Zuhörer © Botschaft von Ecuador
Zuhörer © Botschaft von Ecuador

„Kein Mensch darf Ausländer sein.“ So formulierte Botschafter S. E. Jorge Jurado das Credo, nach dem Ecuador seine Asyl- und Flüchtlingspolitik ausrichtet.

Susanne Gietl am 23.08.2014
© Susanne Gietl
© Susanne Gietl

Bereits seit Mitte August läuft das Festival „Tanz im August“. Während auf der Bühne neue Produktionen angepriesen werden, setzt Stephanie Thierschs Installation „The Memory Machine“ auf die Macht der Erinnerung und trifft damit genau ins Schwarze.

Susanne Gietl am 22.08.2014
© Indiz Film
© Indiz Film

Das Regiepaar Nana Ekvtimishvili und Simon Groß beschreibt in dem postsowjetischen Jugenddrama „Die langen hellen Tage“ das Georgien der Neunzigerjahre, in dem eine Pistole noch als Zeichen der Zuneigung galt.

Susanne Gietl am 21.08.2014
© Hugo Glendinning
© Hugo Glendinning

1983 ließ Marc E. Smith, Sänger der Post-Punk-Band „The Fall“, Clark mit Plateaustiefeln, roten Leggings und nacktem Po zu seinen Konzerten tanzen. Diese Zeiten sind vorbei. Bei der Show der Michael Clark Company im Haus der Berliner Festspiele verliert sich Clark im Visuellen..

Katrin Schielke am 20.08.2014
Andreas Rötzer © Matthes und Seitz Berlin
Andreas Rötzer © Matthes und Seitz Berlin

Der Verlag Matthes & Seitz Berlin wurde 2004 gegründet und setzt eine verlegerische Tradition fort, die schon 1977 begann. Am 23. August feiert der Verlag zehnjähriges Bestehen im Literarischen Colloquium Berlin.

Barbara Borek am 18.08.2014
Hiramatsu Reiji: Monets Teich – Im Schatten des Laubes (Ausschnitt), 2011 © Hiramatsu Reiji © Giverny, Musée des Impressionismes
Hiramatsu Reiji: Monets Teich – Im Schatten des Laubes (Ausschnitt), 2011 © Hiramatsu Reiji © Giverny, Musée des Impressionismes
Hiramatsu Reiji: Kirschblüten und Seerosen (Ausschnitt), 2011 © Hiramatsu Reiji © Giverny, Musée des Impressionismes
Hiramatsu Reiji: Kirschblüten und Seerosen (Ausschnitt), 2011 © Hiramatsu Reiji © Giverny, Musée des Impressionismes

Das Museum für Asiatische Kunst in Berlin zeigt noch bis Monatsende Werke des japanischen Malers Hiramatsu Reiji aus dem Besitz des Musée des Impressionnismes im französischen Giverny. Die sehenswerte kleine Ausstellung schlägt eine Brücke zwischen Europa und Asien.

Susanne Gietl am 17.08.2014
© Ian Douglas
© Ian Douglas

„Menschen sollten sich mehr bewegen und weniger sitzen,“ bemerkte Virve Sutinen, die Festivalleiterin von „Tanz im August“, als sie die Auswahl des Berliner Festivals vorstellte. Tatsächlich steht das Publikum in den ersten Performances auf, um zu tanzen oder einzugreifen.

Barbara Borek am 15.08.2014
Walter Karberg: Ohne Titel, Nr. 4, o.J., Tusche auf Siebdruckkarton © Walter Karberg
Walter Karberg: Ohne Titel, Nr. 4, o.J., Tusche auf Siebdruckkarton © Walter Karberg
Christine Falk: In China I, (Ausschnitt), 1212, Öl/LW © Christine Falk
Christine Falk: In China I, (Ausschnitt), 1212, Öl/LW © Christine Falk
Fumiari Ogawa: Verwandlungen (Quadrat), 1997, Holz, Scharniere, Eisensockel © Fumiari Ogawa
Fumiari Ogawa: Verwandlungen (Quadrat), 1997, Holz, Scharniere, Eisensockel © Fumiari Ogawa
Ute Vauk-Ogawa: Siebdruck, o.T. (Ausschnitt), 2013 © Ute Vauk-Ogawa
Ute Vauk-Ogawa: Siebdruck, o.T. (Ausschnitt), 2013 © Ute Vauk-Ogawa
Matthäus Thoma: o.T., o.J., Holz © Matthäus Thoma
Matthäus Thoma: o.T., o.J., Holz © Matthäus Thoma

Ein ungewöhnlicher Ort für eine Kunstausstellung – aber durchaus ein attraktiver. Die Gesellschaft Deutsche Wohnen AG zeigt in ihrem Unternehmen fünf künstlerische Positionen. Ein spannender Spätsommerausflug!

Barbara Borek am 14.08.2014
Gerold Miller: Monoform 2, Aluminiumleisten lackiert, 2014, Foto: Jan Windszus
Gerold Miller: Monoform 2, Aluminiumleisten lackiert, 2014, Foto: Jan Windszus
Gerold Miller: set 223, Edelstahl lackiert, 2014, Courtesy Galerie Mehdi Chouakri, Foto: Jan Windszus
Gerold Miller: set 223, Edelstahl lackiert, 2014, Courtesy Galerie Mehdi Chouakri, Foto: Jan Windszus
Gerold Miller: set 223, Ansicht vom Garten aus, Foto: Jan Windszus
Gerold Miller: set 223, Ansicht vom Garten aus, Foto: Jan Windszus

Aktuell bespielen die minimalistisch-konzeptuellen Arbeiten von Gerold Miller das Mies van der Rohe Haus in Berlin Lichtenberg. Reduzierung und Erweiterung sind die Themen: des Künstlers, des Architekten, der Präsentation.

Barbara Borek am 13.08.2014
Geduldspiel für den Schützengraben (Ausschnitt), 1914. © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia
Geduldspiel für den Schützengraben (Ausschnitt), 1914. © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia
Pickelhaube mit Einschussloch (Ausschnitt), 1914/1915. © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia
Pickelhaube mit Einschussloch (Ausschnitt), 1914/1915. © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia
Soldatenfriedhof. Consenvoye, Frankreich (Ausschnitt), 1920. © Volksbund Bildarchiv
Soldatenfriedhof. Consenvoye, Frankreich (Ausschnitt), 1920. © Volksbund Bildarchiv

Das Museum Europäischer Kulturen unternimmt den Versuch, sich den Weltkriegen in assoziativen Denkräumen zu nähern. Historische Zeugnisse und Künstlerarbeiten werden gegenüber gestellt und begegnen den Besuchern.