Zum mittlerweile siebten Mal seit 1999 ist Kiel Austragungsort des deutschlandweit einzigartigen internationalen Festivals für Einpersonenstücke: THESPIS. Und wie immer sind das Schauspielhaus und das Theater im Werftpark, neben der Pumpe, dem Literaturhaus Schleswig-Holstein, dem Kulturforum in der Stadtgalerie und dem Flandernbunker am Hindenburgufer, als Aufführungsorte mit von der Partie.
Erleben Sie verblüffende Geschichtenerzähler, faszinierende Körperkünstler, gefühlsberstende Spielpoeten, musikalische Wortrhythmiker und vor Phantasie schier überbordende Bildschöpfer. Machen Sie sich gefasst auf fesselnde Erzählungen, kluge Komik, tiefe Tragik und Länder- und Sprachgrenzen sprengende Spielformen - und das alles innerhalb von nur sechs Tagen! Die nimmer enden wollende kreative Bandbreite des Monodramas macht es möglich, ganz egal, ob es aus Chile, der Schweiz, Israel, den USA, Litauen, Russland, Armenien, Schottland, Polen, Kuba, Frankreich, Finnland oder Deutschland kommt. Und wer da tatsächlich immer noch glaubt, die Möglichkeiten des Erzählens auf einer Bühne würden sich mit der Anzahl der Menschen, die auf ihr stehen, verringern, der sollte sich schleunigst eines Besseren belehren lassen. Zum Beispiel von David Calvitto und seinem Festivalbeitrag „The Event“, einem ebenso unterhaltsamen wie tiefgründigen Blick ins Innenleben des Theaters. Mit dem mehrfach preisgekrönten Stück wird der New Yorker Schauspieler am 9. November das Festival auf der großen Bühne im Schauspielhaus eröffnen. Am gleichen Ort wird am 14. November der Schotte Matthew Zajac mit seinem Erfolgsstück „Der Schneider von Inverness“ („The Tailor Of Inverness“) das siebte THESPIS-Festival beschließen. Dazwischen liegen jede Menge weitere Soloabenteuer, eins aufregender als das andere.
