Vor rund 1.800 Jahren hatten Germanen oder Christen die römische Säule im Brunnen versenkt. Heute erweist sich das für Archäologen als Glücksfall.
Mitarbeiter des Rheinischen Amts für Bodendenkmalpflege fanden die fast unversehrte und 2,8 Meter hohe Jupitersäule aus Sandstein bei Grabungen im rheinischen Braunkohletagebau. Die Forscher sprechen von einem herausragenden Fund. Jupitersäulen gehörten zur Standardausstattung römischer Villen. Nach dem 4. September geht das antike Kunstwerk in die Dauersammlung des Landesmuseums Titz bei Düren über.