Botschaft der Republik Österreich

Beschreibung: 

Der Binnenstaat in Mitteleuropa grenzt im Norden an Deutschland und Tschechien, im Osten an die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Westen an die Schweiz und Liechtenstein.

Österreich mit einer Gesamtfläche von 83.858 km2 ist eine bundesstaatlich organisierte parlamentarische Republik und besteht aus neun selbständigen Bundesländern mit eigenen Landesregierungen – eines davon ist die Hauptstadt Wien.

Seit 1955 ist das Land Mitglied der Vereinten Nationen sowie der meisten UN-Organisationen und seit 1995 Mitglied der Europäischen Union.

Von den rund acht Millionen Einwohnern Österreichs sind rund 98 Prozent deutschsprachig. Im Süden und Osten des Bundesgebiets leben zudem Angehörige der sechs in Österreich anerkannten Volksgruppen: Burgenländische Kroaten, Roma, Slowaken, Slowenen, Tschechen und Ungarn.

Rund 74 Prozent der Österreicher sind römisch-katholisch, 5 Prozent protestantisch, 21 Prozent sind Angehörige anderer Konfessionen, wie Judentum, Islam oder Buddhismus.

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Dr. Ralph Scheide
Dr. Ralph Scheide
Rathaus, Wien © neiljs
Rathaus, Wien © neiljs
Kaisermühlern, Wien © Christian Bortes
Kaisermühlern, Wien © Christian Bortes
Schloss Schönbrunn, Wien © Christian Bortes
Schloss Schönbrunn, Wien © Christian Bortes
Opernhaus, Wien © Christian Bortes
Opernhaus, Wien © Christian Bortes
Karlskirche, Wien © Christian Bortes
Karlskirche, Wien © Christian Bortes
Salzachfluss, Salzburg © Christian Bortes
Salzachfluss, Salzburg © Christian Bortes
Festung Hohensalzburg, Salzburg © Allie Caulfield
Festung Hohensalzburg, Salzburg © Allie Caulfield
Salzburger Dom, Salzburg © Allie Caulfield
Salzburger Dom, Salzburg © Allie Caulfield
Alpen © Francisco Antunes
Alpen © Francisco Antunes
Österreich © Francisco Antunes
Österreich © Francisco Antunes
Dürnstein an der Donau, Wachau © muppetspanker
Dürnstein an der Donau, Wachau © muppetspanker

VIDEO

Interview mit Dr. Ralph Scheide

Dr. Ralph Scheide

Globe-M: Herr Botschafter, vielen Dank, dass Sie sich für dieses Interview Zeit nehmen. Meine erste Frage beschäftigt sich gleich mit Ihnen. Warum sind Sie in den diplomatischen Dienst gegangen?

Dr. Scheide: Wie bei vielen meiner Kollegen in vielen Ländern war es bei mir so, dass man sich interessiert, wie es zugeht in der Welt, wie die Völker, die Staaten miteinander auskommen, kommunizieren. Das ist in der heutigen Zeit eine sehr wichtige Aufgabe. Durch die vernetzte Welt, in der wir leben, hat das eine wachsende Bedeutung. Jede Frage, mit der wir zu tun haben – man braucht sich ja nur die Zeitungen anzuschauen, Griechenland, Vulkanasche in den Schlagzeilen: Keines dieser Probleme ist auf nationaler Ebene lösbar – noch nicht einmal im europäischen Rahmen! Das heißt, unsere zusammenwachsende Welt benötigt immer mehr Kommunikation, immer mehr Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis. Und genau hier sehe ich die Aufgabe der Diplomatie. Unsere Aufgabe ist es – und diese Aufgabe teilen alle Diplomaten weltweit – das Verständnis für einander zu fördern. Und man kann ja auch mit einem Partner nur dann ein sinnvolles Verhältnis, ein sinnvolles Gespräch beginnen, wenn man dessen Situation, seine Motivations- und Interessenlage versteht und kennt. Nur wenn man auf die Probleme der anderen Seite eingehen kann und ein Verständnis für sie hat, lassen sich vernünftige Lösungen im internationalen Bereich wirklich finden.

KUNST- UND KULTURGESCHICHTE

Kunst und Kultur in Österreich

Oberes Belvedere, Wien © Chris Brown

Junges Design und moderne Architektur gehören genauso zur Kulturlandschaft wie altehrwürdige Kaffeehäuser und das Lipizzaner-Ballett – Österreich hat viele Fassetten. Dabei ist es wie der Blick in ein Schmuckkästchen: Je tiefer man gräbt, desto kostbarer werden die Schätze.

Die Österreichische Kultur hat international bekannte Leistungen hervorgebracht. So war das Land im 18. und 19. Jahrhundert mit der Wiener Klassik eines der bedeutendsten Zentren des gesamten europäischen Musiklebens. Das äußert sich nicht nur in einer Vielzahl von Musiker- und Komponistennamen, sondern auch in einer großen Anzahl von Opernhäusern, Theatern und Orchestern und vielfältigen Traditionen, wie dem Neujahrskonzert, dem Wiener Opernball oder zahlreichen Festspielen und Kulturereignissen.

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