Trialog - Keramik aus Berlin

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Berlin

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Bild von Lorna Browne

I love the colourful glazes!

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Allgemeine Information

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Händlerkategorie: 
Dekoration
Beschreibung: 

Ich fertige Skulpturen und Plastiken an, aber auch verschiedene Arten von Gefäßen. Darunter sind u.a. Klangkörper wie Didgeridoos und afrikanische Keramiktrommeln, auch Udu genannt. Sie erfüllen ihre Funktion in vollem Umfang und erzeugen kräftige, erdige Töne! Ich nenne sie auch Klangkeramik oder Soundkeramik. Alle meine Arbeiten sind keramische Unikate und Handarbeit.

Als Keramikgestalterin ist es mein größtes Anliegen, durch die Anwendung gestalterischer Mittel, ästhetische und solide Dinge herzustellen, mit denen sich Menschen in ihrem Alltag gerne umgeben und die sie gerne be-nutzen. Eine nicht gerade leichte Aufgabe, deren Herausforderung mich (an-) treibt, vorwärts treibt.

Meine Arbeiten werden in meiner WerkstattGalerie zum Verkauf ausgestellt. Dies ist gleichermaßen der Ort der Herstellung, alles unter einem Dach sozusagen. Das Spektrum reicht von einfachen bis hin zu künstlerischen Keramiken und ist damit recht breit gefächert.

Ich arbeite gerne mit Künstlern anderer Bereiche zusammen. Zu ausgesuchten Themen bieten sich unendliche Möglichkeiten innerhalb der verschiedenen Dimensionen (Fotografie und Skulptur, Malerei und Plastik...) zu experimentieren. Das Ergebnis dieser Projekte wird in meinen Räumen gezeigt.

Ich bin Mitglied der Berliner Künstlergruppe "Les Montmartrois de Berlin".

Sprache(n): 
Deutsch
Stadt/Ort: 
Berlin
Land: 
Deutschland
Biografie/Vita(Schule, Berufsausbildung, usw): 

2 Minuten vor dem Mauerbau wurde ich in Potsdam-Babelsberg geboren und bin im Berliner Schauspieler-Milieu irgendwie groß geworden. Da ich nichts besser kannte, habe ich 20 Jahre lang meine berufliche Erfüllung in diesem Bereich ausgelebt.

Als die Erfüllung zum Kampf wurde, bin ich zum Nachdenken ans Ende der Welt gegangen, nach Neuseeland und in der Weite und Schönheit dieses Fleckchens und in all der Gelassenheit ergaben sich Begegnungen ganz neuer handwerklicher und künstlerischer Art. Ich entdeckte die Erde durch meine enge Verbundenheit mit den Maoris, die mir ihre Weltanschauung - und damit die Erde- nahebrachten. Das bot mir völlig neue Dimensionen künstlerischer Auseinandersetzung.

Unter diesem Blickwinkel lernte ich die Erde ganz anders schätzen und damit die Herausforderungen, die sie mir bot. Ich meine damit im wahrsten Sinne des Wortes die Erde und ihre Bestandteile, Jahrtausende alt. Ich spreche ab jetzt vom Ton, von diesem Matsch in Tüten, wie man ihn kaufen kann, wenn man ihn nicht selbst ausbuddelt, was das Beste überhaupt ist! Ich lernte in einer Werkstattgemeinschaft, wie man aus diesem kühlen Matsch Dinge machen kann, die man auch noch benutzen konnte. Das, was ich lange Jahre mit geschriebenen Rollen getan hatte, tat ich nun mit diesem Ton: ich gestaltete ihn. Das war zunächst ein neues Medium, anderes Material, höchst vergnüglich und kam meiner extrem ausgebildeten Haptik zugute.

Als ich jedoch 2 Jahre später die Werkstattgemeinschaft verließ, um wieder nach Berlin zurück zu kehren, fand ich mich in eigener kleiner Werkstatt über den Dächern Berlins wieder und wünschte, mein keramisches Wissen zu vertiefen, um qualitativ wertvolle Keramik herstellen zu können. Ich absolvierte eine Ausbildung zur Keramikgestalterin.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich in dieser Ausbildung soviel gutes Handwerkszeug gelernt habe, um – kaum dem Schulgebäude entronnen- erneut das Ende der Welt aufzusuchen, um meine neuen Kenntnisse in Ruhe und ohne mitteleuropäischen Großstadtstress auszuprobieren. Leben ist Bewegung…

Ich erholte mich vom gewaltigen Leistungsdruck deutscher Bildungseinrichtungen und untersuchte mein neues Umfeld mit scharfem Blick. Dann legte ich los, arbeitete in meiner kleinen Werkstatt vor mich hin, entwickelte Konzepte und konnte bald meine Arbeiten in verschiedenen Galerien ausstellen und verkaufen. Sie wurden neugierig und wohlwollend zur Kenntnis genommen. Ich erhielt Anfragen für individuelle Anfertigungen und Folgeausstellungen. Nach 2,5 Jahren Weltende kehrte ich im April 2009 endgültig nach Berlin zurück, die Koffer voller Pläne...

Nach meinem erfolgreichen keramischen Berufsstart in Neuseeland wollte ich mir nun meinen Traum in Berlin erfüllen: eine eigene Keramikwerkstatt mitten in der City!

Der heftige Kulturschock hielt mich nicht davon ab, schon recht bald nach meiner Ankunft nach geeigneten Gewerberäumen Ausschau zu halten und ich fand die ultimative Möglichkeit im Herzen der Stadt, bestens für meine Pläne geeignet. Voller Tatendrang richtete ich die neuen Räume her und seit Mai 2010 gibt es nun also meine WerkstattGalerie "TRIALOG".

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